Steketee: Partner bei Bollenrevolutie 4.0

Das Projekt Bollenrevolutie 4.0 konzentriert sich auf die Kombination von Präzisionslandwirtschaft mit technologischen Entwicklungen in den Bereichen Optik, Robotik, künstliche Intelligenz und Big Data. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts trägt die Maschinenfabriek Steketee mit Wissen und Kameratechnik zur Nachhaltigkeit des Anbaus von Blumenziebeln bei.

Rik Aelfers, Software-Ingenieur bei Steketee, sagt: "Von Steketee aus arbeiten wir an einem Gerät, dass Krankheiten an den Blumenzwiebeln erkennen kann. Das Gerät besteht derzeit aus einer Aufnahmeeinheit mit 15 Farbkameras, die in verschiedenen Winkeln montiert sind. Dies ermöglicht es uns, die Zwiebelpflanzen aus allen möglichen Perspektiven zu fotografieren. Für eine gute Erkennung der Krankheitssymptome bei den verschiedenen Zwiebelgewächsen werden viele Daten benötigt. Wir arbeiten daher an der Datenerhebung, Forschung und Prüfung an verschiedenen Standorten, unter anderem beim Blumenzwiebelzüchter Familie Zeestraten in Hillegom".

Das Wageningen University and Research Centre (WUR) und die Stiftung Bloembollenkeuringsdienst, eine Beratungs- und Kontrollorganisation, sind ebenfalls Partner des Projekts. "Wir arbeiten an einem Algorithmus zur Erkennung kranker Tulpenpflanzen", sagt Thierry Stokkermans, Forscher bei WUR. "Auf dem Feld machen wir Aufnahmen der kranken Pflanzen, diese Bilder werden bearbeitet und dann für das Algorithmustraining verwendet. Diese Methode, die als 'Deep Learning' bezeichnet wird, führt uns schließlich zu einem Softwaresystem, das die maschinelle Erkennung von Krankheiten ermöglicht". Die Berater des Bloembollenkeuringsdienstes "suchen die Blumenzwiebeln mit dem bloßen Auge" nach Krankheiten ab. Diese Informationen werden dann mit den von der Maschine erkannten Daten und Bildern verglichen. Im Moment konzentriert sich die Krankheitserkennung und Softwareentwicklung auf das TVX-Virus und das Tulpenmosaikvirus.

"Unser derzeitiger Schwerpunkt liegt auf einer robusten Kameraerkennung", fährt Rik Aelfers von Steketee fort. "Sobald die Krankheiten richtig erkannt werden, werden wir ein Gerät entwickeln, das vom Züchter eingesetzt werden kann. Das Gerät soll nicht nur kranke Pflanzen erkennen, sondern auch andere Funktionen durchführen. Denken Sie z.B. an die Entfernung der erkrankten Pflanzen oder die lokale Applikation von Pflanzenschutzmitteln. Dann können wir dieses Wissen und diese Entwicklungen auch auf andere Kulturpflanzen anwenden. Ich finde es super cool, mit meinen Kollegen an diesem neuen Gerät zu arbeiten. Von Steketee aus tragen wir zu einer gesunden, nachhaltigen Landwirtschaft und umweltfreundlichem Pflanzenschutz bei!

Weitere Informationen über das Projekt Bollenrevolutie 4.0 (Niederländisch) finden Sie hier.

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